Spirituelle Ökologie – Der Ruf der Erde

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Llewellyn Vaughan-Lee schreibt in der Einleitung seines Buches „Spirituelle Ökologie – Der Ruf der Erde“, dass die Erde in Bedrängnis ist und uns ruft. Naturkatastrophen in noch nie dagewesener Stärke und Härte zeigen uns, wie sehr sie inzwischen aus dem Gleichgewicht ist. Wir nähern uns einem Punkt, an dem es zu unumkehrbaren Veränderungen mit unvorhersehbaren Konsequenzen kommt.

Wir dürfen die Welt nicht als ein Problem sehen, das es zu lösen gilt, sondern als ein lebendiges Wesen, zu dem auch wir gehören. Wir sind ein Teil von ihr und sie ist ein Teil von uns. Solange wir nicht die Vorstellung des abgetrennt seins aufgeben, solange wird es keine Heilung geben.

Die Beiträge der verschiedenen Autoren zeigen uns Möglichkeiten auf, wie wir wieder mit der Erde in Kontakt treten können. In diesem Buch begegnen wir unterschiedlichen Betrachtungsweisen, die aus den verschiedenen religiösen Traditionen stammen, aber auch aus der Systemtheorie.

Wenn wir die Heiligkeit allen Lebens ignorieren, wird die Erde immer weiter aus dem Gleichgewicht geraten. Wenn die Seele ihrer spirituellen Verbindung beraubt wird, beginnt das Leben wie wir es kennen auseinanderzufallen und zu sterben.

„Für die Erde zu sorgen, ist unsere älteste, würdigste und schließlich auch vergnüglichste Verantwortung. Unsere einzige Hoffnung besteht darin, zu hegen, was noch von ihr verblieben ist, und ihre Erneuerung zu fördern.“ (Wendell Berry)

Die Erde ist in Bedrängnis und ruft uns. Hören wir auf ihren Ruf!

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